Muslim Heirat Presse

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ZDF Beitrag vom 06.01.17 über Islamic-Marriage

siehe Testbericht unter : www.singleboersen-vergleich.de

 

Dating-Apps für Muslime Der Koran hat nichts dagegen

Sendung Deutschlandfunk 06.03.2017

 

Gesendet im WDR Magazin “CosmoTV”, Oktober 2005

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Erschienen in “Süddeutsche Zeitung” und “Stern.de”, 20.10.2005

SZ  Stern

“Wenn der Knecht Allahs sich verheiratet, hat er schon die Hälfte der Religion vollkommen gemacht.” So steht es im Koran. Kein Wunder also, dass Moslems nicht zuletzt wegen ihres Seelenheils großen Wert darauf legen zu heiraten.

Nur scheint das für in Deutschland lebende Muslime nicht so einfach zu sein, wenn sie einen Partner aus ihrem Kulturkreis suchen. Die Trennung von Mann und Frau im Islam ist streng, man spricht sich nicht so einfach an. Als Frau läuft man Gefahr, als zu leichtlebig abgestempelt zu werden. Ein Mann kann an eine bereits verheiratete Frau geraten, was für beide Seiten kompromittierend wäre.

Dieses Problems hat sich der Münchner Samer Fahed angenommen. Der gläubige Moslem mit palästinensischen Wurzeln gründete vor einem Jahr bundesweit das erste Islamische Heiratsinstitut. Seine Kunden stammen aus dem deutschsprachigen Raum. Zur Zeit sind in seiner Kartei rund 15000 Bewerber. Der Großteil davon sind Frauen. Das liege daran, so der 36-Jährige, dass viele männliche Bewerber nur heiraten wollten, um eine Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen. Solche Kandidaten würden nicht vermittelt. “Die Frauen dagegen sind ehrlicher.”

Das Institut vermittelt ausschließlich Personen, die dem Islam angehören. Frauen und Männer zahlen eine Bearbeitungsgebühr von 4,99 Euro pro Monat.

Herumexperimentieren ist verboten
Fahed vermittelte eine fast gleichaltrige Indonesierin aus Hamburg. „Das war reine Gefühlssache, dass die zusammen passen.“ Der Kandidat fuhr nach Hamburg, die beiden lernten sich kennen. Schon zwei Monate später waren sie verheiratet.

“Als Moslem experimentiert man nicht lang herum, das ist verboten”, so Fahed. Hilfestellung bei der Partnerwahl gibt das Eingebungsgebet (Salatul-istikhara), das das Heiratsinstitut dringend empfiehlt. Darin bittet man Allah um die richtige Entscheidung.

Veröffentlichter Pressebericht bitte unter den Link klicken:http://openpr.de/news/183718/Partnerwahl-mit-Allahs-Hilfe.html

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Erschienen in “HUDA – Die Islamische Frauenzeitschrift”, Ausgabe 04/04

Rechtsleitung

Den oder die Richtige für ein gemeinsames Leben zu finden ist in der heutigen schnelllebigen Gesellschaft nicht einfach. Vor allem wir Muslime in Deutschland tun uns schwer, jemanden aus unserem Kultur- und Glaubenskreis kennen zu lernen. Die strenge Trennung von Mann und Frau ist im Islam klar geregelt.

Stellen Sie sich folgende Situation vor: In der Moschee gibt es eine besondere Veranstaltung, bei der sich islamische Geschwister treffen. Sie als Muslima sehen einen muslimischen Mann, der Ihnen zusagt. Sie würden ihn gerne näher kennen lernen. Es ist Ihnen aber nicht ohne Weiteres möglich, als Muslima einen Mann einfach anzusprechen. Natürlich ist es auch für einen muslimischen Mann sehr schwer, eine Schwester kennen zulernen. Er kann sich nie sicher sein, ob die Auserwählte nicht bereits verlobt oder verheiratet ist. Häufig entstehen in solchen und ähnlichen Situationen große Unannehmlichkeiten für beide Seiten.

Dieser Umstand war Anlass für Bruder Samer Fahed und Schwester Ahlam Fahed, das erste offizielle Islamische Heiratsinstitut zu gründen. Bereits heute verfügen Sie über eine der umfangreichsten Datenbanken Europas. Da sie sich bewusst sind, wie schwer es ist, den richtigen Partner fürs Leben zu treffen, haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, den oder die Richtige für die Muslima oder den Muslim zu finden. So gibt es endlich einen Weg, das Kennen lernen des passenden Muslim oder der passenden Muslima zu erleichtern und, so Allah will, zu ermöglichen. Dabei gehen sie streng nach islamischen Regeln vor. Der Schutz der Muslima oder des Muslim steht hier immer und unbedingt im Vordergrund.

Bruder Samer Fahed ist es ein besonderes Anliegen, darauf hin zuweisen, dass beim Islamischen Heiratsinstitut nur seriöse und anständige Brüder und Schwestern mit ehrlichen und ernsten Absichten in der Kartei aufgenommen und vermittelt werden. Bitte beachten Sie auch, dass das Islamische Heiratsinstitut ausschließlich Muslimen und Muslimas vorbehalten ist. Dabei werden Seriosität und Ehrlichkeit bei der Betreuung vom ersten Kontakt bis zur, so Allah will, erfolgreichen Vermittlung des Ehepartners groß geschrieben.

Detaillierte Infos und den Online Anmeldebogen finden Sie im Internet unter http://www.islamic-marriage.com/

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Erschienen in “Islamische Zeitung”, Ausgabe 102

IslamischeZeitung

InternetMedien

 

Partnervermittlung mit Allahs Hilfe

Heiratsinstitut statt Zwangsehe

Partnervermittlungen, “Eheanbahnungsbörsen” oder einfach Single-Treffs gibt es wie Sand am Meer. Und alle haben sie eins gemeinsam – den Ruf einsamer Herzen nach Zweisamkeit. Die Möglichkeiten einen Partner zu finden, scheinen uneingeschränkt groß zu sein. Kommt jedoch bei der Suche des Traumpartners der Glauben ins Spiel, wird die Auswahl schon sehr viel geringer.

Muslima mit Kinderwagen (Quelle: caro)

Den oder die Richtige für ein gemeinsames Leben zu finden, ist in der heutigen schnelllebigen Gesellschaft nicht einfach. Besonders Muslime in Deutschland sehen sich häufig mit kulturellen, religiösen und traditionellen Barrieren konfrontiert, wenn es darum geht, einen Lebenspartner zu finden. Oft bieten sich Muslimen in Deutschland und Europa auch durch Sprachbarrieren gar nicht erst die Möglichkeiten, einen geeigneten Partner kennen zu lernen.

Spätere Heirat erwünscht

Islam und Liebe – wer an diese Kombination denkt, dem fallen häufig Stereotypen wie Zwangheirat ein oder Männer, die ihre Frauen erst am Hochzeitstag zum ersten Mal sehen. Doch die Mehrzahl der Muslime und Musliminnen suchen sich ihre Partner eigenständig und aus freiem Willen aus.

Für viele ist auch das Internet der “Kuppler” des 21. Jahrhunderts. Eine ganze Reihe von Instituten oder Internet-Partnerbörsen haben sich hier auf die Vermittlung von Singles islamischen Glaubens spezialisiert. In der Regel gilt hier der Grundsatz: Spätere Heirat erwünscht! Ja, bei vielen der Börsen scheint dies sogar Voraussetzung für eine Anmeldung in diesem Portal zu sein, damit überhaupt eine etwaige Vermittlung möglich wird.

Frauen sind ehrlicher

Dieses Problems hat sich der Münchner Samer Fahed angenommen. Der gläubige Muslim mit palästinensischen Wurzeln gründete 2005 das bundesweit erste Islamische Heiratsinstitut. Seine Kunden stammen meist aus dem deutschsprachigen Raum. Der Großteil davon sind Frauen. Das liege daran, so der 40-Jährige, dass viele männliche Bewerber nur heiraten wollten, um eine Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen. Solche Kandidaten würden nicht vermittelt.

 

Frauen sind ehrlicher

Dieses Problems hat sich der Münchner Samer Fahed angenommen. Der gläubige Muslim mit palästinensischen Wurzeln gründete 2005 das bundesweit erste Islamische Heiratsinstitut. Seine Kunden stammen meist aus dem deutschsprachigen Raum. Der Großteil davon sind Frauen. Das liege daran, so der 40-Jährige, dass viele männliche Bewerber nur heiraten wollten, um eine Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen. Solche Kandidaten würden nicht vermittelt.

Um vermittelt zu werden, füllt der Interessent über das Internet einen Fragebogen aus. Neben klassischen Fragen nach Beruf, Aussehen oder Hobbys muss er auch Angaben zur religiösen Einstellung machen, zum Beispiel zur Kopftuchfrage. Das Institut vermittelt ausschließlich Personen, die dem Islam angehören. Aber auch Nicht-Muslime, die zum Islam konvertieren wollen, können gegen eine Bearbeitungsgebühr in die Kartei aufgenommen werden.

Gestiegene Ansprüche

Männer wie Frauen zahlen monatlich eine Gebühr von ungefähr fünf Euro. In Faheds Kartei gibt es den Maschinenschlosser, die Ärztin oder einen Imam. Von den Frauen sind fast die Hälfte geschieden, viele haben Kinder. Unter ihnen sind rund 40 Prozent zum Islam konvertierte Deutsche, die nun einen Gleichgläubigen suchen. Das Durchschnittsalter bei den Frauen beträgt etwa 35 Jahre. Die meisten sind Akademikerinnen.

“Besonders bei Single-Frauen steigen jedoch die Ansprüche immer mehr, bedingt auch durch die Werbung und andere äußere Einflüsse”, beklagt Fahed. “Die Frauen wollen kaum mehr Kompromisse machen”. “Doch”, so der gläubige Muslim, “die Traumfrau oder den Traummann an sich gäbe es einfach nicht – ob Muslim oder Nicht-Muslim. Diese oder dieser müsse dann doch noch gebacken werden”, so Fahed resümierend.

 

Quelle:http://www.zdf.de/forum-am-freitag/partnervermittlung-mit-allahs-hilfe-5252604.html

Islamic-marriage – ein Neuling mit Potential

Nutzer und Umfang des Portals Das Portal Islamic-marriage.com versteht sich als weltweit vernetztes islamisches Heiratsinstitut für männliche und weibliche Muslime, das streng nach islamischen Verhaltensvorschriften vorgeht. Das Online-Kontaktportal ist mit rund 1.200 Mitgliedern recht übersichtlich und richtet sich an Muslime jeder Alters- und Berufsgruppe, die ernste Heiratsabsichten haben.

Umfang der Profile Die Profile der Nutzer von Islamic-marriage.com umfassen persönliche Informationen und Wünsche an potenzielle Partner. Private Kontaktdaten wie E-Mail-Adresse und Telefonnummer sind auf den Profilen nicht für andere Nutzer ersichtlich.

Wichtige Funktionen der Seite Die Anmeldung auf Islamic-marriage.com ist kostenlos, jedoch kann man Nachrichten nur von Premium-Mitgliedern empfangen. Eine Premium-Mitgliedschaft kostet für einen Monat 9,00 Euro und für ein Jahr 37,00 Euro. Die Kommunikation zwischen den Mitgliedern findet über ein internes Mailbox-System statt. Die persönlichen Kontaktdaten bleiben unveröffentlicht. Dies hilft, die Anonymität der Mitglieder zu wahren und die Sicherheit zu erhöhen. Allen Interessierten bietet Islamic-marriage.com Informationen rund um den Islam. Eine islamische Partner- und Eheberatung gehört ebenfalls zum Service des Portals.

Quelle: http://www.computerbild.de/specials/partnersuche/spezialsingleboersen/muslima-sucht-muslim-9215865.html

 

Allah in love

“So Gott will” finden immer mehr Muslime ihre Partner im Internet. Hier gibt es auch Tipps für Unerfahrene

Islam und Liebe: Wer an diese Kombination denkt, dem schießen Bilder von Zwangsehen durch den Kopf. Von Männern, die ihre Frauen erst am Hochzeitstag zum ersten Mal sehen. Klischees, die so nicht immer stimmen. Denn es gibt auch zahlreiche Muslime, die sich ihre Partner allein suchen und für die das Internet der Kuppler des 21. Jahrhunderts ist. Doch während in England und den USA Onlinepartnerbörsen für Muslime der Normalität angehören, sind sie hier noch kaum verbreitet.

 

Etwas ansprechender ist die Seite des ersten islamischen Heiratsinstituts, die 2005 von dem Münchner Samer Fahed gegründet wurde. Samer selbst war auf der Suche nach einer passenden Lebenspartnerin, entdeckte so die Marktlücke und gründete www.islamisches-heiratsinstitut.de. Er vermittelt ausschließlich Personen, die dem Islam angehören. Frauen und Männer zahlen eine Bearbeitungsgebühr von 4,99 Euro im Monat und bekommen dafür entsprechende Vorschläge.

Quelle: http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=tz&dig=2008/09/03/a0062&cHash=22fe750d9f

 

Online-Artikel.de) – Die größte muslimische Partnerbörse in Deutschland für den Muslim und für die Muslima.

Wenn der Knecht Allahs sich verheiratet, hat er schon die Hälfte der Religion vollkommen gemacht.” So steht es im Koran. Kein Wunder also, dass Moslems nicht zuletzt wegen ihres Seelenheils großen Wert darauf legen zu heiraten. Nur scheint das für in Deutschland lebende Muslime nicht so einfach zu sein, wenn sie einen Partner aus ihrem Kulturkreis suchen. Die Trennung von Mann und Frau im Islam ist streng, man spricht sich nicht so einfach an. Als Frau läuft man Gefahr, als zu leichtlebig abgestempelt zu werden. Ein Mann kann an eine bereits verheiratete Frau geraten, was für beide Seiten kompromittierend wäre. Dieses Problems hat sich der Münchner Samer Fahed angenommen. Der gläubige Moslem mit palästinensischen Wurzeln gründete vor einem Jahr bundesweit das erste Islamische Heiratsinstitut. Seine Kunden stammen aus dem deutschsprachigen Raum. Zur Zeit sind in seiner Kartei rund 15000 Bewerber. Der Großteil davon sind Frauen. Das liege daran, so der 36-Jährige, dass viele männliche Bewerber nur heiraten wollten, um eine Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen. Solche Kandidaten würden nicht vermittelt. “Die Frauen dagegen sind ehrlicher.” Das Institut vermittelt ausschließlich Personen, die dem Islam angehören. Frauen und Männer zahlen eine Bearbeitungsgebühr von 4,99 Euro pro Monat. Bei www.islamisches-heiratsinstitut.de ist Herumexperimentieren verboten. Fahed vermittelte eine fast gleichaltrige Indonesierin aus Hamburg. „Das war reine Gefühlssache, dass die zusammen passen.” Der Kandidat fuhr nach Hamburg, die beiden lernten sich kennen. Schon zwei Monate später waren sie verheiratet.

 

“Als Moslem experimentiert man nicht lang herum, das ist verboten”, so Fahed. Hilfestellung bei der Partnerwahl gibt das Eingebungsgebet (Salatul-istikhara), das das Heiratsinstitut dringend empfiehlt. Darin bittet man Allah um die richtige Entscheidung.

 

Quelle: http://www.online-artikel.de/article/islamisches-heiratsinstitut-16789-1.html

 

Dating halal

Von Kadriye Acar

Für gläubige Muslime bedeutet Ehe und Heirat religiöse Pflichterfüllung. Doch für Muslime, die im Ausland leben, wird es immer schwieriger, einen Partner aus dem gleichen religiösen Kulturkreis zu finden.

Die Trennung von Mann und Frau im Islam ist streng, man spricht sich nicht so einfach an. Samer Fahed, Deutscher, gläubiger Moslem mit palästinensischen Wurzeln, hatte selbst dieses Problem. Jahrelang suchten er und viele seiner Freunde nach einer passenden gläubigen Frau. Fahed machte aus der Not eine Tugend und gründete das erste Islamische Online-Heiratsinstitut. Mit Erfolg – auch persönlichem: er lernte so seine türkischstämmige Frau Aysen kennen. Etwas anders ist der Ansatz von “Islamisches Heiratsevent”, das die Akademikerin Medine organisiert. Hier führt das Online Portal zu Gruppentreffen, die alle islamischen Regeln einhalten

 

Quelle: http://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/lebenszeichen/online-dating-moslem-100.html

 

Partnerwahl mit Allahs Hilfe

 

In München gibt es seit einem Jahr das erste islamische Heiratsinstitut Deutschlands.

Von Bastienne Mues”Wenn der Knecht Allahs sich verheiratet, hat er schon die Hälfte der Religion vollkommen gemacht.” So steht es im Koran. Kein Wunder also, dass Moslems nicht zuletzt wegen ihres Seelenheils großen Wert darauf legen zu heiraten.

Nur scheint das für in Deutschland lebende Muslime nicht so einfach zu sein, wenn sie einen Partner aus ihrem Kulturkreis suchen. Die Trennung von Mann und Frau im Islam ist streng, man spricht sich nicht so einfach an. Als Frau läuft man Gefahr, als zu leichtlebig abgestempelt zu werden. Ein Mann kann an eine bereits verheiratete Frau geraten, was für beide Seiten kompromittierend wäre.

Dieses Problems hat sich der Münchner Samer Fahed angenommen. Der gläubige Moslem mit palästinensischen Wurzeln gründete vor einem Jahr bundesweit das erste Islamische Heiratsinstitut. Seine Kunden stammen aus dem deutschsprachigen Raum. Zur Zeit sind in seiner Kartei rund 150 Bewerber. Der Großteil davon sind Frauen. Das liege daran, so der 36-Jährige, dass viele männliche Bewerber nur heiraten wollten, um eine Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen. Solche Kandidaten würden nicht vermittelt. “Die Frauen dagegen sind ehrlicher.”

Ein Kreuzchen zur Kopftuchfrage

Dazu füllt der Interessent über das Internet unter www.islamisches-heiratsinstitut.de

einen Fragebogen aus. Neben klassischen Fragen wie zu Beruf, Aussehen oder Hobbys muss er auch Angaben zur religiösen Einstellung machen, zum Beispiel zur Kopftuchfrage.

Das Institut vermittelt ausschließlich Personen, die dem Islam angehören. Frauen zahlen eine Bearbeitungsgebühr von 39 Euro, Männer von 59 Euro. Bei erfolgreicher Vermittlung wird nochmals eine Gebühr von 500 Euro fällig.

In Faheds Kartei gibt es den Maschinenschlosser, die Ärztin oder einen Imam. Von den Frauen sind fast die Hälfte geschieden, viele haben Kinder. Unter ihnen sind rund 40 Prozent zum Islam konvertierte Deutsche, die nun einen Gleichgläubigen suchen. Das Durchschnittsalter bei den Frauen beträgt etwa 35 Jahre. Die meisten sind Akademikerinnen.

Obwohl der Frauenüberschuss hoch ist, hat Fahed bereits zwei Paare vermittelt. “Nach dem ersten Erfolg fühlte ich mich gleich zehn Meter größer.” Im Februar meldete sich ein Deutscher aus Köln: Anfang 50, Eigentumswohnung, regelmäßiges Einkommen, vor drei Jahren zum Islam konvertiert. “Ein Musterknabe”, sagt Fahed, “von der Sorte könnte ich viele brauchen.”

Herumexperimentieren ist verboten

Fahed vermittelte eine fast gleichaltrige Indonesierin aus Hamburg. “Das war reine Gefühlssache, dass die zusammen passen.” Der Kandidat fuhr nach Hamburg, die beiden lernten sich kennen. Schon zwei Monate später waren sie verheiratet.

Als Moslem experimentiert man nicht lang herum, das ist verboten”, so Fahed. Hilfestellung bei der Partnerwahl gibt das Eingebungsgebet (Salatul-istikhara), das das Heiratsinstitut dringend empfiehlt. Darin bittet man Allah um die richtige Entscheidung.

Fahed selbst hat in Sachen Liebe in diesem Jahr bereits zweimal das Gebet angewendet. Beide Male entschied er sich gegen die Frau. Seit über einem Jahr ist er streng gläubiger Moslem und sucht eine gläubige Muslima. “Ich habe praktisch aus der Not eine Tugend gemacht”, sagt Fahed. “Da ich selber auf der Suche nach einer geeigneten Partnerin bin, habe ich festgestellt, wie schwer das ist.”

Auslöser, den Glauben ernsthaft zu praktizieren, war der Tod des Vaters. “Früher war ich zwar auch Moslem, aber nur Larifari”, sagt der gelernte Reisekaufmann. Jetzt liest er regelmäßig den Koran, betet fünf Mal am Tag, trinkt keinen Alkohol – und Sex vor der Ehe gibt es auch nicht mehr. Bis zu seiner religiösen Umkehr hatte er über vier Jahre eine nicht-gläubige Freundin. Sie war nicht bereit, ihm auf seinem neuen Weg zu folgen und sie trennten sich. “Das war sehr schwer. Aber ich bereue es nicht.”

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/heiratsvermittlung-partnerwahl-mit-allahs-hilfe-1.869886

 

“Wie finde ich einen Ehepartner …?”

Die neue IZ-Reihe über den Alltag der Muslime in Deutschland

(iz)Verfolgt man die deutschen Medien, hat man den Eindruck, dass – leider – viele nichtmuslimische Zeitgenossen tatsächlich glauben, dass Zwangsheiraten unter Muslimen hierzulande gang und gäbe seien und insbesondere muslimische Frauen sich zumeist ihren Ehemann nicht frei aussuchen könnten. Dieses Bild stimmt freilich nicht mit der Realität überein. Zwar gibt es solche Fälle durchaus, aber doch in vergleichsweise geringem Maße und zunehmend seltener, und viele junge muslimische Frauen haben sogar noch nie von einem konkreten Fall einer Zwangsheirat gehört. Der folgende Text möchte sich aber einem anderen Aspekt des Themas Heirat und Ehe widmen, nämlich dem Weg dorthin, das heißt der Partnersuche und Eheanbahnung. Für viele junge, praktizierende Muslime ist es nämlich gar nicht so einfach, den richtigen Partner oder die richtige Partnerin zu finden. Der Text bezieht sich dabei in erster auf die Verhältnisse in Deutschland. Die geschilderten Beobachtungen und Phänomene können und sollen allerdings nicht verallgemeinert werden. Wege der Partnersuche Viele junge Muslime begegnen sich heute in Schule, Universität, oder bei islamischen Veranstaltungen, seien es Vorträge, Seminare, ’Id-Feiern oder Treffen von islamischen Jugend- oder Studentengruppen und teilweise auch am Arbeitsplatz. In immer weniger Fällen kommt es vor, dass man sich vor einer Heiratsanbahnung nicht kennt oder nie gesehen hat. In der Regel kennt man sich schon ein Stück weit, bevor die Eltern eingeschaltet werden und es zum ersten „offiziellen“ Treffen in Anwesenheit der Eltern kommt, wo gewissermaßen um die Hand der Tochter angehalten wird. Das klassische Modell, dass die Eltern bei der Wahl des Ehepartners maßgeblich mitwirken und diesen aussuchen, also die so genannten „arrangierten“ Ehen, verliert zunehmend an Bedeutung, vor allem in Deutschland beziehungsweise Europa, wie man immer wieder hört. Gerade die Töchter möchten dies zunehmend weniger, berichtet Emine Ö. aus Köln, die viele muslimische Mädchen nd Frauen kennt. „Gerade die Mädchen sehen das mittlerweile oft als Beleidigung. Da kommt jemand um ihre Hand anhalten, der sie noch nie gesehen hat, der nur von ihr gehört hat und dann Anfragen kommt.“ Häufig sei es eher so, dass der interessierte junge Mann eine andere junge Dame aus dem Umfeld des der jungen Frau anspricht und erst einmal fragt, ob sie denn schon verheiratet sei oder nicht, ob man anfragen könnte, wie die Eltern eingestellt sind und so weiter, berichtet Emine Ö. Man erkundigt sich also im Umfeld der jungen Frau. Dann, so Emine Ö., versucht man häufig zunächst einmal etwa telefonisch, per E-mail oder persönlich Kontakt zu dem Mädchen aufzunehmen, ohne gleich die Eltern einzubeziehen. Der andere Weg würde dann direkt zu einer Anfrage bei den Eltern führen. Meistens kam es aber schon einmal zu einem Kontakt, bevor die Eltern einbezogen werden. Seitens der Eltern gibt es im wesentlichen zwei Positionen: Manche Eltern möchten von Anfang an bescheid wissen, wenn etwas „läuft“, andere gewähren ihren Kindern, dass sie sich schon vorher kennen lernen können – natürlich im islamisch akzeptablen Rahmen, der etwa körperlichen Kontakt jeder Art ausschließt, und dass man auch nicht „unter vier Augen“ in einem geschlossenen Raum miteinander alleine ist -, allerdings bei der Entscheidung beteiligt sein. Viele Damen schalten aber möglichst früh die Eltern ein, da sie „ihre Würde bewahren“ möchten, wie eine befragte junge Dame erklärt, oder aber nicht das Gefühl haben möchten, etwas hinter dem Rücken der Eltern zu unternehmen. Für die jungen Männer bedeutet all dies, dass sie immer häufiger erst dann zu einem Vorstellungstermin bei den Eltern der Frau gehen, wenn sie bereits von dieser das Signal bekommen haben, dass auch ihrerseits Interesse besteht. Das hat für die männliche Seite den Vorteil, sich das unangenehme Erlebnis zu ersparen, von der jungen Dame einen Korb zu erhalten. Es ist natürlich unter Muslimen nach wie vor überwiegend der Fall, dass die Initiative bezüglich einer Anfrage vom Mann auszugehen hat, und dies wird von den Frauen auch so erwartet. Manchmal aber auch von der Frau, etwa auf der Ebene von Blickkontakten, wie man auch hören kann. „Die Männer sind oft zu zaghaft, sie sollten mehr zeigen, dass sie eine Frau erobern wollen“, klagt Emine Ö. über die heutigen jungen muslimischen Männer. Die muslimischen Männer seien heute diesbezüglich zurückhaltender geworden. Dies mag teils an Unsicherheit seitens der Männer liegen darüber, wie sie sich korrekt verhalten sollen, aber auch darüber, wie die junge Frau reagieren wird. Verkrampftheit findet sich aber nicht nur auf Seiten der Männer, sondern auch seitens der Frauen. Eine gute Möglichkeit bei der Partnerwahl ist auch das Einschalten einer Vertrauensperson als Vermittler oder Vermittlerin bei der Herstellung des Kontakts, die beide beteiligten Seiten kennt und idealer Weise auch das Elternhäuser oder eines davon. Viele schrecken heute vor einer Vermittlerrolle zurück oder zögern, da dies eine nicht geringe Verantwortung bedeutet. Gescheiterte Vermittlungen und die Angst, bei einem Scheitern der Vermittlung oder gar der Ehe eine Mitschuld zugewiesen zu bekommen, spielen hierbei eine Rolle. Dies sollte aber nicht davon abhalten, diesen Weg einzubeziehen, da er sich schon häufig bewährt hat. Schwierigkeiten Das Problem ist heute, wie Beobachter bestätigen, weniger, dass es zu wenig potenzielle Ehepartner, seien es Frauen oder Männer, geben würde, sondern eher, dass diese häufig immer schwieriger zueinander finden. Es besteht also ein gewisses Kommunikationsproblem. Es gibt auch tendenziell mehr praktizierende junge Musliminnen als praktizierende junge männliche Muslime. Die Sorge der Männer bezüglich einer Heirat hat oft mit finanziellen Fragen zu tun, etwa wie hoch die Vorstellungen über die Mahr, die Brautgabe, seitens der Eltern der Braut sind, und welche materiellen Erwartungen bezüglich der Hochzeitsfeier und darüber hinaus bestehen. Man hört immer wieder von überhöhten Mahr-Forderungen, die das Heiraten erschweren, entgegen übrigens einer diesbezüglichen Empfehlung des Propheten Muhammad, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken, welche eine solche Erschwernis verhindern soll. Dem Charakter und der Gottesfürchtigkeit ist demnach letztlich der Vorzug vor materiellen Dingen zu geben. Gegenwärtig ist aber auch zu beobachten, dass die materiellen Ansprüche im Vergleich zu früheren Jahren an Bedeutung verloren haben und von der Sorge der Kinder und auch der Eltern darum, überhaupt einen guten Ehepartner zu finden, überlagert werden. Die hier geborenen jungen Musliminnen haben diese traditionellen materiellen Ansprüche der Elterngeneration oft nicht mehr. Die ethnisch-sprachlichen Hindernisse beim Heiraten, sowohl zwischen Muslimen verschiedener Herkunftsländer und Abstammung, aber auch zwischen verschiedenen ethnischen und regionalen Gruppen innerhalb der jeweiligen Herkunftsländer spielen noch immer eine Rolle, wobei die Bedenken hier meist von Seiten der Eltern kommen, doch sind auch hier mittlerweile abnehmende Tendenzen festzustellen. Und bei den hier geborenen und aufgewachsenen hat die Prägung in Richtung eines größeren Individualismus ihre Spuren hinterlassen – man ist nicht mehr in dem Maße bereit, sich von den Eltern bestimmen zu lassen, wie dies traditionell in den Herkunftsländern der Fall ist. So nehmen sich die Eltern heute auch häufig mehr zurück als früher und berücksichtigen die Wünsche der Kinder stärker. Anzeigen & Agenturen Die Suche nach einem Ehepartner durch Kontaktanzeigen in islamischen Medien oder Webseiten wurde früher oft eher schief angesehen und galt als nicht ganz seriös, hat sich aber mittlerweile doch stärker verbreitet und wird vermehrt akzeptiert. Samer Fahed vom „Islamischen Heiratsinstitut“ in München, das seit Anfang 2005 existiert, berichtet von dem regen Interesse, auf das er damit stößt, aber auch auf Hemmungen seitens der heiratswilligen Muslime, sich tatsächlich für eine Vermittlung anzumelden. Das Gespenst von der Heirat allein aus aufenthaltsrechtlichen Gründen, das sich aus vielfachen realen Erfahrungen speist, tragen viele noch immer in sich. In Fällen, wo es erkennbar um Aufenthaltsgenehmigungen gehe, lehne man eine Aufnahme in die Vermittlung ab, erklärt allerdings Samer Fahed. Man habe schon gute Vermittlungserfolge erzielt, auch mit Interessenten höheren Alters – die es ja oft noch schwerer haben als junge Muslime. Viele Interessenten erlägen aber zu leicht dem unrealistischen Eindruck, sich mittels des entsprechenden Fragebogens einen Wunschpartner nach Maß „backen“ zu können, wie Fahed es ausdrückt. Man sollte also von zu hohen, unrealistischen Vorstellungen Abstand nehmen. Verhaltensempfehlungen „Läuft“ etwas im Hinblick auf eine Heirat, also Vorgespräche mit dem potenziellen Ehepartner und den Eltern, so hat sich die Vorgehensweise bewährt, dies diskret zu handhaben und nicht herumzuerzählen, bevor alles definitiv festgemacht wurde, außer den engsten Beteiligten. Man erspart sich dabei zum Beispiel die unangenehme Situation, dass bei einem Scheitern der Verhandlungen dies dann ebenso öffentlich wird, und auch das Gerede und die „Gerüchteküche“, die es leider auch nicht selten gibt. Nie zu empfehlen ist aufdringliches Verhalten – man sollte immer darauf vertrauen, dass man letztlich den Ehepartner bekommen wird, den Allah für einen geschrieben hat, und keinen anderen. Man sollte nichts überstürzen. Und von großer Bedeutung und dringend zu empfehlen ist das Istikhara-Gebet, das im islamischen Recht und der Sunna verankert ist, bei dem man nach einem rituellen Gebet Allah um Rat und Hilfe bei der Entscheidung einer wichtigen Sache bittet, bei der man sich unsicher ist. Die Antwort kann in Form einer Eingebung, eines Traumes oder anderer Zeichen kommen. Das Istikhara-Gebet kann auch mehrfach wiederholt werden.

 

Nachbarschaft

Der Kontakt und das gute Verhältnis zur Nachbarschaft gehört zu den wichtigen sozialen Tugenden im Islam. Die Nachbarn haben sogar ein Anrecht darauf, und der Prophet Muhammad, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken, maß diesen Rechten besondere Bedeutung bei. Es gibt mehrere Überlieferungen vom Propheten dazu, in denen die Gläubigen dazu angehalten werden, die Nachbarn gut zu behandeln und sie nicht gering zu achten, ihnen Geschenke zu machen, bei der Essenszubereitung auch an die Nachbarn zu denken, und sich sich nicht mit den Nachbarn zu streiten oder sie mit Worten zu verletzen. So heißt es in einem von ‘A’ischa überlieferten Hadith, dass der Gesandte Allahs gesagt hat: „Dschibril [der Engel Gabriel] hat mir so lange den Nachbarn ans Herz gelegt, bis ich meinte, er würde ihn zum Erben einsetzen.“ (Bukhari) Und er hat auch gesagt: „Abu Dharr, wenn du Suppe kochst, gib mehr Wasser dazu und denke an deine Nachbarn.“ (Muslim) Oder: „Derjenige ist kein Gläubiger, der sich satt isst, während sein nachbar neben ihm hungrig ist.“ (Muslim) Und in mehreren verschiedenen Überlieferungen vom Propheten heißt es auch: „Wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, der soll seinen Nachbarn ehren.“ In einem weiteren Hadith fragt ‘A’ischa den Propheten, welchen ihrer zwei Nachbarn sie beschenken solle, worauf der Gesandte Allahs antwortete: „Den, der deiner Tür am nächsten ist.“ (Bukhari) Dies deutet auf den Vorrang der nächstgelegenen Nachbarn hin. Der Begriff der Nachbarschaft wird im Islam allerdings auch sehr weit gefasst; es heißt, dass als Nachbarn alle gelten, die innerhalb eines Umkreises von 40 Häusern um einen herum wohnen, das heißt die Nachbarschaft erstreckt sich bis zum 40. Haus. In den traditionellen muslimischen Städten mit ihrer häufig anzutreffenden Sackgassenstruktur war es oft so, dass sich einzelne Nachbarschaften um jeweils ein bestimmtes Sackgassensystem herum gruppierten und so beinahe ein in sich geschlossenes kleines Viertel innerhalb der Stadt bildeten, das dem Durchgangsverkehr entzogen war und normalerweise, abgesehen von Besuchern, nicht von Fremden frequentiert war. Oft bestanden innerhalb dieser Nachbarschaftsquartiere auch noch Verwandschaftsbeziehungen unterschiedlichen Grades zwischen den Bewohnern, oder sie gehörtem dem gleichen Stamm oder einer Sippe an. Dies war aber natürlich nicht immer der Fall. Im Marokkanischen gibt es das Sprichwort „al-dschar qabla ad-dar“, „der Nachbar vor dem Haus“, das heißt, dass man noch vor der Wahl des Platzes, an dem man sein Haus bauen, erwerben beziehungsweise einziehen will, sich die Nachbarschaft gut anschauen sollte, da eine gute Nachbarschaft eine bedeutende Rolle spielt und man im Zweifelsfalle lieber einen anderen Ort wählen sollte, als eine schlechte Nachbarschaft. Für uns Muslime in Europa ist es sehr wichtig, schon um eines besseren Verständnisses des Islam wegen, dessen Vertreter wir sind, möglichst einen guten Kontakt zu den Nachbarn aufzubauen, mit ihnen zu kommunizieren, sich zu besuchen, zu beschenken und zu zeigen, dass man sich um einander kümmert, auch um der immer weiter fortschreitenden Individualisierung, Anonymisierung und Ignoranz in der Gesellschaft etwas entgegenzusetzen (Von Yasin Alder, Bonn).

Quelle: Islamische Zeitung

 

Verlinkung auf unsere Islamic Marriage Single Muslim Site:

https://www.webwiki.de/islamisches-heiratsinstitut.de

http://www.dmoz.org/public/flag?cat=Society%2FReligion_and_Spirituality%2FIslam%2FSocial_Aspects%2FMatrimonials&url=http%3A%2F%2Fwww.islamic-marriage.com

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